Costa Favelosa - Vigo Spanien 2017                
 
Durch den Ort führt der Jakobsweg nach Compostela. Pilger ziehen mit schwerem Gepäck durch den Ort. Einigen stehen die Strapazen der Pilgerreise ins Gesicht geschrieben.
An einigen Stellen der Stadt werden die Pilger durch Zeichen und Symbole durch den Ort gelotst.

 

Die Reisegruppe ruht im Schatten hinter der Kathedrale aus.  In der Kathedrale findet eine Hochzeit statt. Das Kleinkind hatte seine Bedürfnisse und der Vater musste die Windeln wechseln. Erst sieht er nicht, dass er von dreißig Augenpaaren beobachtet wird. Als er es dann mitbekommen hat, wurde er unsicher. Nach Abschluss seiner Windelarbeit kam die Mutter, um das Werk zu begutachten.

tAusflug in die Grenzregion zwischen Spanien und Portugal: Valenca do Minho/Stadt Tui
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Blick von Tui zu der Festung Valenca do Minho
Der Grenzfluss Minho, der Spanien und Portugal teilt, wird hier von einer Brücke überspannt, die Ende des 19. Jahrhunderts nach dem Vorbild des Eiffelturm gebaut wurde. Der Brückenkonstrukteur verehre Eiffel.

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Die Stadt Tui an der Grenze zu Portugal ist ein kleines Städtchen, dessen Name man bisher nie gehört hat oder in einem anderen Zusammenhang.

Tui, eine alte kleine Bischofsstadt in Galicien und liegt am Rio Minho. Der Fluss ist seit alters her die Grenze zwischen Spanien und Portugal. Stadt und Kathedrale wurden besichtigt. Die Kirche ist Bischofskirche und wurde der Maria zugeeignet. Der Bau begann im12. Jahrhundert im romanischen Stil und im 13. Jahrhundert im gotischen Baustil vollendet. Die Kathedrale steht auf einer Anhöhe, an die sich die Altstadt von Tui abschließt.
 Die Kathedrale hat den Grundriss eines lateinischen Kreuzes. Langhaus und Querhaus sind in drei Segmente gegliedert. Das Kreuzgratgewölbe des Querhauses stammt noch aus dem 12. Jahrhundert und ist romanisch.  Auf den zahlreichen figürlichen Kapitellen sind Tiere, Menschen und Fabelwesen dargestellt, aber auch Kampfszenen zwischen Tieren und Menschen und Szenen der Geburt Christi sind zu sehen.
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Das Kreuzganggewölbe des Hauptschiffes, des Seitenschiffes und auch das Triforiums wurden im gotischen Stil des 12./13. Jahrhunderts errichtet. Die Kuppel über der Vierung  stammt aus dem 16. Jahrhundert und besitzt ein Sternengewölbe.
Der Kreuzgang ist noch komplett erhalten und umschließt einen in geometrischen Elementen angelegten Garten.
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Beim Gang durch die Stadt glaubt man sich nach Sizilien versetzt. Balkone, das Dekor der Häuser, die Bauweise, alles erinnert an Italien ...

Gartenanlage innerhalb des Kreuzganges

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Ausflug: Festung Valenca do Minho
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Valenca do Minho ist eines der Highlights bei jeder Reise nach Nordportugal. Die Altstadt liegt auf einem Hügel nahe der spanischen Grenze am Rio Minho. Die ganze Altstadt ist auch heute noch von einer kompletten Festungsmauer umgeben. Geht man durch eines der drei Eingangstore, kommt man in eine Stadt mit Häusern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert und vielen Geschäften. Kleine Plätze und einige Kirchen komplettieren das Bild der Altstadt. Steht man an der Festungsmauer blickt man auf ein  beeindruckendes Landschaftspanorama. Man schaut über den Rio Minho auf die spanische Seite und kann in der Stadt Tui die auf einem Hügel erbaute vorher besuchte Kathedrale erkennen.
 Ein weites Panorama ist von den Festungsmauern zu überblicken. Ein Blick zurück nach Spanien!
  Valenca war schon in römischer Zeit eine Grenzfestung und im Mittelalter machten dort gern Pilger des Jokobswegs auf dem Weg nach Santiago de Compostela Rast. Das Stadtrecht besitzt diese Stadt seit 1217. Heute leben allerdings nur wenige Menschen innerhalb des Festungsring.

 

Der Reiseleiter hatte in diesem Grenzgebiet seine Problem mit der Zeit. Zwischen den beiden Ländern gibt es ein Stunde Zeitunterschied. Er betonte immer wieder. "Nur auf die Armbanduhren schauen, nicht auf die Uhren der Städte, sonst halten wir unseren Zeitplan nicht ein!"
 Der Ort Valenca wird umgeben von einer Festungsmauer. Die Tore "Porta da Caorada" und "Porta da Meio" lassen den Besucher in die Altstadt ein. Die ersten Mauern der Festung wurden im 13. Jahrhundert erbaut und bis ins 18. Jahrhundert zu der heute bestehenden Festung ausgebaut.
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Sehenswert sind die Tore und 10 Wachtürme. Valenca war schon immer Grenzstadt zu Spanien und nicht immer ging es hier friedlich zu. Die  um 1886 erbaute Brücke über den Grenzfluss hat sich in mehr als 100 Jahren bewährt. Sie steht für das friedliches Miteinander der beiden Völker.
 Bummel durch die Altstadt bei wunderschönem Wetter...

Ansehenswert ist auch die dreischiffige Kirche Igreja de Santo Estejavo, erbaut um 1400. Sie trägt eine Renaissancefassade.

Der Kirchenturm ist aufwendig gestaltet worden. 
Der Jakobsweg führt immer noch an der Festung vorbei. Auch heute noch rasten hier die Pilger und schauen hinüber nach Spanien. 
 
 
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