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Argentinien Buenos Aires ("schöne Winde"), Argentiniens Hauptstadt hat nur 3 Millionen Einwohner. Die Stadt wurde 1535 gegründet, deshalb halten sich historisch "weltberühmte"  Sehenswürdigkeiten in Grenzen. Dafür gibt es viele Parks mit Denkmälern und einer eigenartigen Atmosphäre, die der Besucher beim Hoteltransfer verspürt. Das Hotel "Brodway" im Zentrum vermittelte dieses Fluidum.
Reiseroute: Buenos Aires >Falkland Inseln >Elefanteninsel (Antarktis) >Gerlachstraße/Paradise Bay (Antarktis) > Drakestraße > Ushuaia/Beaglekanal (Argentinien/Feuerland) > Kap Hoorn (Chile) > Puerto Madrin/Patagonien (Argentinien) >Montevideo (Uruguay) >Buenos Aires
Impressionen: Buenos Aires
Straßenbild am Obelisk; Mac Donald ist überall unübersehbar; gleiche Angebote wie Deutschland - billiger!!!
Blick durch die Autoscheibe: breite Straße mit Obelisk
Nach langer Reise und einem Flug von 14 Stunden ist man müde.  Dann wird die Stadt erkundet. Die Avenida 9 de Julio in ihrer Breite und der Obelisk in seiner Größe sind nicht zu übersehen, menschliches Strandgut auch nicht. Gewarnt wurde mehrfach vor  einem Raub, aber trotz Vorsicht wurde eine Mitreisenden Opfer eines Überfalls. 
Rückblick nach 18 Reisetagen
  • Das Schiff: baugleich mit Schiffen von Costa/MSC, aber wohltuend schlichter ausgestaltet
  • Service: sehr gut, qualitätsvolle Speisen und deren Präsentation
  • Reiseroute: Mut der Reederei, antarktische Gewässer zu befahren bei hohem Risiko; Hilfe kaum heranführbar; Gerücht: keine Antarktistouren für diesen Kreuzfahrer 
  • Landausflüge: sehr teuer; einige Ziele nur auf Schiff buchbar; Taxis am Hafen billiger
  • Passagiere (1900): mehr als 40 Nationen; unkompliziertes Zusammenleben, aber Bordprogramm nimmt kaum Rücksicht auf unterschiedliche Sprachen; bei Costa/MSC besser gelöst
  • Wetter: Kap Horn, Drakestraße ruhig, keine Seekrankheit
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Kaffee in der Altstadt; rustikale, traditionelle Ausstattung mit typischem argentinischen Flair Stadtviertel La Boca am alten Hafen: Farbreste der Schiffe wurden von den Bewohnern aufgebraucht Friedhof mitten in der Stadt; meist besuchte Grabstätte von EVITA PERON
Stadtsichten Buenos Aires
Einholen der Nationalflagge am Obelisk als militärisches Zeremoniell Skyline der Stadt vom Hafen aus gesehen TANGO ist ist allgegenwärtig; im Tangopalast, in der Werbung, auf der Straße während der Wochen- und Flohmärkte ist er spontan am Leben. Qualvolles Wehklagen in tänzerischer Form ist argentinische Schöpfung. Tango wurde in Europa um 1910 entwickelt und um 1920 nach Argentinien gebracht.
Am Abend wird die Nationalflagge am Obelisk im Zentrum mit militärischem Zeremoniell eingeholt. 40% der Bevölkerung haben Anteil an 10% des Volkseinkommens und Eva Peron (1919-1952) ist lebendig.  Der Personenkult um diese Vorkämpferin für weibliche Rechte ist noch Realität im täglichen Leben.   Die Skyline signalisiert Weltstadt. Argentinien ist ein großes Land. 1/3 der Einwohner leben in der Hauptstadt. Südlich davon beginnt die Pampa, eine heiße Trockensavanne, Patagonien. Ein Wohnbezirk ist besonders sehenswert, "La Boca", 46000 Einwohner, von italienischen Einwanderern gegründet. Einige Wellblechhäuser sind bunt angestrichen. Schiffseigener des nahen Hafens haben den Bewohnern Farbreste vom Schiffslack geschenkt, immer nur geringe Reste.  Sonntag, Wochenmarkt; Frauen animieren zum Tango; Familien spazieren mit Kindern über die Straßen

Beobachtungen 

Gut gekleidete und gepflegte Bettlerin an der Kirchentür!!!
TANGO: Machismo, Dominanz und quälende Liebe, das ist der argentinische Ausdruck für emotionale Befindlichkeit, wobei argentinischer Tango Zärtlichkeit ausdrücken will, in Europa: Wildheit und Leidenschaft. 

PM10.2009