.Barcelona

Wenn man denn in den letzten 10 Jahren mehrmals die Stadt besucht hat, fallen einem Veränderungen auf. Barcelona ist die zweitgrößte spanische Stadt mit dem bedeutendsten Hafen des nördlichen Mittelmeers. Es gibt das Picasso Museum und bestaunenswerte künstlerische Leistungen von Gaudi, besonders die Sagrada Familia. Vom Hafen läuft man in 25 Minuten zur RAMBLA, der bekanntesten Fußgängerzone der Stadt. Sie reicht über 1,5 km vom Kolumbus Denkmal bis zur Placa de Catalunga. In 10 Jahren hat sich auf der Strecke Hafen RAMBLA vieles verändert.

 Neue Liegeplätze sind entstanden für Kreuzfahrtschiffe, eine neue Brücke gebaut und das alte Hafengelände wurde umgestaltet zu  modernen Straßen und Anlagen. Auf der RAMBLA allerdings wird der soziale Einbruch der letzten Jahre deutlich. Legt ein Kreuzfahrer an, dann ist richtig was los, aber kein Vergleich mit vor 10 Jahren. Viele Verkaufsstände und Straßenkaffees fehlen. Der Vogel- und Blumenmarkt, die Darstellungen der Straßenkünstler sind bis auf ein Minimum geschrumpft. Das Flair des Boulevards ist dahin ...

 

Reiseansichten: Zum wiederholtem Male mit COSTA Pacifica unterwegs auf den Meeren! Das Schiff ist fast ausgebucht mit 3800 Passagieren. Mehr als 1000 Besatzungsmitglieder sorgen für das Wohl der Reisenden. Vergleicht man Kreuzfahrten mit denen vor 10 Jahren, fallen erhebliche Veränderungen auf. Schweröl ist weiter die Grundlage des Antriebs. Die fahrende Müllverbrennungsanlage verbreitet die schwefligen Schadstoffe mobil über große unbewohnte Gebiete, dem Wasser. Da hat sich nichts geändert! 

 Aber sonst ist im Vergleich von vor 10 Jahren vieles anders geworden. Konkurrenzdruck und Optimierung des Gewinns setzen unübersehbar Zeichen bei den Kreuzfahrten. Das Schiff ist voll ausgebucht, weil das Sonderangebot um die 500 Euro für 10 Tage verführte. Der Servicezuschlag musste auch nicht gezahlt werden. Durch dieses Angebot wurden auch Bevölkerungsgruppen für die Kreuzfahrerei animiert, die aktiv an der Liquidierung verbliebener Kreuzfahrttraditionen arbeiteten. Das Erlebnis und die Romantik der Kreuzfahrten entschwinden stetig. Viele neue Schiffe werden in Dienst gestellt ...

Valenzia
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Valencia, eine Großstadt im östlichen Teil Spaniens ist die kleinere Schwester Barcelonas. Valencia beherbergt die wohl schönste Altstadt Spaniens. Am Sonntag gegen 9 Uhr in der Frühe durch diese Altstadt zu bummeln, ist einfach schön. Liebevoll wurden große Teile der Altstadt saniert. Der Morgen, alles ist  ist noch ruhig, nur wenige frühe Menschen sind unterwegs, Vögel picken die Reste des letzten Tages weg, aufgehende Sonne - beeindruckend!  Man kann die Kathedrale von Valencia auf der Plaza de la Reina in ihrer ganzen Schönheit in früher Ruhe auf sich wirken lassen. Eine junge Bettlerin am Eingang trübt das feierliche Bild etwas. Dafür wird ein kleines "Engelchen" vor dem Portal abgelichtet.

Der Gottesdienst läuft schon. Aber wie überall, der heiligen Zeremonie folgen nur sehr wenige Menschen. Einige Touristen und Einheimisch folgen der Andacht. Das tätige Kirchenpersonal übersteigt erheblich die Zahl der Zuhörer.

Schön renovierte Altstadthäuser Leckere Gebäckangebote Puppenmarkt Ältere Herren am Sonntagvormittag
     

   

  Das Schlendern durch die Gassen und Parks der Altstadt hinterlässt tiefe Eindrücke von Valencia. Nach 10 Uhr nimmt das Touristenparadies Altstadt richtig Fahrt auf.  Mal auf einer Parkbank verschnaufen!  Auf der Parkbank gegenüber sitzen 3 ältere Herren. Sie gleichen sich im Aussehen: sonntägliche Kleidung, die Hände auf den Gehstock gestützt, entrückt schauen sie ins Leere, bekommen den Trubel um sie herum kaum mit. Die sind ein Foto wert in ihrer Weltentrücktheit! Eine jüngere Frau geht vorbei mit Profikamera, stutzt, schaut zurück, geht noch mal an der Bank vorbei und nimmt  Fotos von den 3 alten Herren. Jetzt wird sie bemerkt und holt die Fotoerlaubnis nachträglich ein. Die alten Herren sind nun aufgemuntert. Nachträglich Fotoerlaubnis wird erst erteilt, wenn sie sich zwischen die Männer setzt und sich mit ihnen fotografieren lässt.  

Mehrere Fotos werden geschossen, freundlicher Abschied, winke, winke. Die Entrücktheit der Alten war nun wie weggeblasen. Sie lachten, scherzten und waren wieder von dieser Welt an diesem Sonntag ... 

  Hinter der Kathedrale auf der Plaza de la Virgen kann man dann noch einen Cappuccino nehmen und in Ruhe den sonntäglichen Auflauf beobachten. 
Cadiz
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Cadiz ist die älteste Stadt der iberischen Halbinsel. Von den Phöniziern wurde sie gegründet, von den Karthagern besetzt, stieg auf mit der Entdeckung Amerikas und verfiel nach der Erlangung der Unabhängigkeit der USA. Diese befestigte Halbinsel ist mit einem schmalen Küstenstreifen mit dem Festland verbunden. 

 Bummelt man in den Gassen herum, verliert man ganz schnell die Orientierung in dem Gewirr. Wenn an einem Sonntag auch noch ein Volksfest in den Gassen abgespult wird, irrt man auf der Suche nach dem Hafen in den Gassen umher. Motorräder überall, massenweise! Da gleichen sich die Bilder in Barcelona und Valenzia. Nur, so schöne Parkmöglichkeiten waren anderswo nicht zu sehen. Die Hafenanlagen werden von schönen Häuserfronten gesäumt. Viele leere Liegeplätze stehen zur Verfügung. Wenig Betrieb im Hafen ...

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Im 18. Jahrhundert war Cadiz eine bedeutende Stadt mit 158 000 Einwohnern. Den Mittelpunkt bildet ein großer Platz mit der im barocken Stil erbauten Kathedrale. 1722 war Baubeginn und erst 1838 wurde sie eingeweiht.
Enge Gassen umgeben die Kathedrale.
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PM05.2015